Komplexe Extraktionen
Kontrollierte chirurgische Entfernung verlagerter, gekippter oder frakturierter Zähne.
Weisheitszahnentfernung, Knochenaufbau, Sinuslift und Wurzelspitzenresektion — chirurgische Protokolle vor und nach der Implantation.
Medizinisch geprüft vonDr. Tunç Berge, MScZuletzt aktualisiert: Juni 2026
Die Mundchirurgie umfasst Zahnentfernungen (einfach und komplex), Operationen verlagerter Zähne, Knochenaufbau, Sinuslift, Kieferkammaugmentation und apikale Chirurgie. Der Großteil dieser Eingriffe bildet die chirurgische Vorbereitungsphase der Implantatbehandlung.
Bei Bergedent werden alle chirurgischen Eingriffe in steriler Umgebung mit geeigneten Lokalanästhesie-Protokollen durchgeführt. Bei Operationen verlagerter Weisheitszähne ermöglicht die 3D-DVT-Bildgebung eine sichere chirurgische Planung entsprechend der Nerven- und Gefäßanatomie.
Komplexe Extraktionen
Kontrollierte chirurgische Entfernung verlagerter, gekippter oder frakturierter Zähne.
Knochenaufbau
Verstärkung eines unzureichenden Knochenvolumens vor der Implantation mit autogenen, allogenen oder xenogenen Materialien.
Sinuslift
Anhebung des Sinusbodens im hinteren Oberkiefer — laterale und transkrestale Techniken.
Apikale Chirurgie
Chirurgische Resektion der Wurzelspitze bei endodontischem Misserfolg oder Abszess an der Wurzelspitze.
Radiologische Beurteilung
Periapikale und Panoramaröntgenaufnahmen; bei Bedarf 3D-anatomische Analyse mittels DVT.
Chirurgische Planung
Eingriffsart, Zugang und erforderliche Graftmaterialien werden festgelegt. Der Patient wird aufgeklärt.
Chirurgischer Eingriff
Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung; in geeigneten Fällen kann ein Dämmerschlaf angeboten werden.
Heilungskontrolle
Kontrolltermin, Nahtentfernung und Überwachung der Heilung. Für die Implantateignung wird die Knochenkonsolidierung abgewartet.
In der Regel 30–60 Minuten für einen einzelnen verlagerten Zahn. Die Dauer kann je nach Zahnposition und Tiefe der Verlagerung im Knochen variieren. Die DVT-Analyse ermöglicht eine effizientere Planung der Eingriffsdauer.
Ein Aufbau erfolgt, wenn das Knochenvolumen nach der Extraktion für den geplanten Implantatdurchmesser nicht ausreicht. Er wird meist gleichzeitig mit der Extraktion (Socket Preservation) oder als separate Sitzung vor der Implantation durchgeführt.
Unter örtlicher Betäubung sind keine Schmerzen spürbar; leichter Druck und Empfindlichkeit im Nasen- und Nebenhöhlenbereich in den folgenden Tagen sind normal. Blutspuren beim Naseputzen nach dem Eingriff sind ein erwarteter Befund.
Nach dem Abklingen der Betäubung können weiche, kalte oder lauwarme Speisen verzehrt werden. Heiße, scharfe und harte Speisen werden in den ersten 48 Stunden nicht empfohlen.