Minimale Blutung
Der Laser schneidet und koaguliert gleichzeitig; die Blutungskontrolle bei Eingriffen am Weichgewebe ist überlegen.
Zahnfleischkorrektur, lasergestützte Aufhellung und Eingriffe am Weichgewebe — minimalinvasiv mit schneller Heilung.
Medizinisch geprüft vonDr. Tunç Berge, MScZuletzt aktualisiert: Juni 2026
Die Laserzahnmedizin ist eine Methode, bei der hochintensive Lichtstrahlen zum präzisen Schneiden, zur Koagulation und zur Sterilisation von Zahnfleisch und Weichgewebe eingesetzt werden. Dioden- und Nd:YAG-Laser werden bevorzugt am Weichgewebe eingesetzt; Er:YAG-Laser kommen bei Eingriffen an Schmelz und Dentin zum Einsatz.
Im Vergleich zum klassischen Skalpell verbessert der Laser die Blutungskontrolle während des Eingriffs, reduziert postoperative Schmerzen und verkürzt die Heilungszeit. Nähte sind häufig nicht erforderlich. Bei Bergedent wird der Laser vor allem für die Zahnfleischkorrektur (Gingivoplastik), die lasergestützte Zahnfleischbehandlung und ästhetische Feinarbeiten eingesetzt.
Minimale Blutung
Der Laser schneidet und koaguliert gleichzeitig; die Blutungskontrolle bei Eingriffen am Weichgewebe ist überlegen.
Schnelle Heilung
Die sterilisierende Wirkung des Lasers senkt das Infektionsrisiko; die meisten Sitzungen erfordern keine Nähte.
Präzises Schneiden
Die Formung des Zahnfleischrands mit µm-Präzision verbessert das ästhetische Ergebnis von Veneers und Kronen unmittelbar.
Patientenkomfort
Vibration und Wärmeentwicklung sind minimal; der Anästhesiebedarf ist bei manchen Eingriffen geringer.
Indikationsprüfung
Der Behandler entscheidet über die Notwendigkeit des Lasers. Zahnfleischgesundheit und Abstimmung mit der geplanten Behandlung werden beurteilt.
Anästhesie und Schutz
Bei Bedarf wird eine Oberflächen- oder Lokalanästhesie angewendet; eine Schutzbrille wird aufgesetzt.
Laseranwendung
Der Eingriff erfolgt mit dem ausgewählten Lasergerät; die Parameter werden den Gewebeeigenschaften angepasst.
Nachsorge
In den meisten Fällen sind keine Nähte erforderlich; eine Heilungskontrolle erfolgt in der Regel nach einer Woche.
Der Eingriff erfolgt schmerzfrei unter Oberflächen- oder Lokalanästhesie. Danach können leichte Empfindlichkeit und Schwellung auftreten; sie klingen in der Regel innerhalb von 24–48 Stunden ab.
Nein. Er erfordert ein Lasergerät; der Gerätetyp und die Ausbildung des Behandlers wirken sich direkt auf die Qualität des Ergebnisses aus.
Das bei der Gingivoplastik entfernte Gewebe kommt nicht zurück. Eine Hypertrophie kann jedoch durch chronische Entzündung oder hormonelle Ursachen erneut auftreten; die zugrunde liegende Ursache sollte vor der Behandlung beseitigt werden.
Nein. Auch die therapeutischen Anwendungen des Lasers (Sterilisation parodontaler Taschen, Biostimulation) sind klinisch wirksam. Ästhetische Anwendungen stehen daneben.